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Ob Heizöl, Diesel oder Pellets. Hier finden Sie Informationen rund um’s clevere Heizen. Auf Wunsch können Sie sich auch gleich online Ihr Angebot einholen oder sofort bestellen.

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clever heizenEnergieverbrauch senken – Geld sparen

Ideen rund ums Heizen

In unseren Breiten gehört die Heizung zu den Energie fressenden Dauerläufern im Haus. Rund drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs gehen auf ihre Konto. Das zeigt, dass dort auch das größte Sparpotenzial liegt. Mit wenig Aufwand und geringen Investitionen lässt sich der Energieverbrauch in jedem Haushalt senken. Das schont Umwelt und Geldbeutel.

Stattliche Förderungen für Sanierer

Helfen oben genannten Tipps zum Energiesparen durch überlegtes Heizen nicht weiter, lassen sich größere Mengen Energie oft nur noch durch den Austausch der Heizungsanlage einsparen. Schließlich leistet sich ein Drittel der Eigenheimbesitzer eine Heizung, die älter als 20 Jahre ist. Für die Optimierung oder Neuinstallation von Heizungssystemen setzt der Staat eine Reihe finanzieller Anreize. Seit dem 1. April 2015 unterstützt er Modernisierer mit bis zu vierstelligen Summen. Wer dabei auf erneuerbare Energien setzt, profitiert von Fördersätzen, die um bis zu 100 Prozent erhöht sind. Erstmals können Hausbesitzer auch Zulagen für Optimierungen ihrer Heizung bekommen. Das kann die Montage neuer Heizkörper genauso sein wie die Sanierung des Schornsteins oder der Bau eines Pelletlagers.

Die Förderungen werden durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de) vergeben. Auf deren Websites finden Sie ausführliche Informationen zur den einzelnen Fördermöglichkeiten.

Zehn Tipps zum cleveren Heizen

1. Sparen Sie bewusst Wärme ein

Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie. 20° Grad reichen für den Wohnbereich aus, 17° Grad im Schlafzimmer sorgen für einen erholsamen Schlaf. In der Küche heizen Kühlschrank, Herd und Spülmaschine mit: 18 °C sind dort genug.

2. Heizen Sie nur bei Bedarf

Nachts, oder wenn Sie außer Haus sind, können Sie die Temperatur bis auf 15° Grad absenken. Damit sparen Sie besonders in Gebäuden mit hohem Verbrauch bis zu 15 Prozent an Heizenergie. Bei längerer Abwesenheit genügt eine Raumtemperatur von 12° Grad.

3. Sagen Sie Zugluft den Kampf an

Ritzen und Fugen lassen sich kostengünstig mit Dichtungs- oder Lippenprofilen verschließen. Bei einem Einfamilienhaus mit Ölheizung lassen sich pro Jahr bis zu 90 Euro Energiekosten einsparen.

4. Lassen Sie die Fenster zu

Wer seine Fenster kippt, heizt sein Geld zum Fenster hinaus. Zehn Minuten kräftiges Lüften, am besten mit Durchzug, spart Energie und tauscht die Luft komplett aus. Das tut der Gesundheit gut und vermeidet Schimmelpilze. Die Heizung drehen Sie während dessen herunter.

5. Schließen Sie die Rollläden

Fenster isolieren weniger gut als Wände. So geht im Winter viel Energie über Glas und Rahmen verloren. Wer seine Rollläden schließt, kann seine Wärmeverluste bis zu 20 Prozent verringern, Vorhänge bringen weitere zehn Prozent.

6. Geben Sie der Wärme Raum

Möbel oder Verkleidungen vor den Heizkörpern verhindern, dass die Wärme in die Zimmer gelangt. Das gilt für bodenlange Vorhänge ebenfalls.

7. Füttern Sie Nischen ab

Heizkörper sind häufig in Wandnischen montiert. Eine nachträgliche Dämmung, etwa mit einer aluminium-kaschierten Styroporplatte, reflektiert die Wärmestrahlung und vermeidet, dass die Grade über die Hauswand abfließen. Bis zu sechs Prozent Heizenergie lassen sich damit sparen.

8. Setzen Sie auf moderne Technik

Programmierbare Thermostatventile sorgen für konstante Temperaturen in den einzelnen Räumen, unabhängig von der Außentemperatur. Besonders komfortabel ist die Heizkörpersteuerung per Funk. Dadurch lassen sich vier bis acht Prozent Heizenergie sparen. Beim Einbau wird nur der Thermostatkopf ausgetauscht.

9. Verbannen Sie elektrische Heizungen

Das Heizen mit Strom ist unökonomisch und ineffizient. Nutzen Sie elektrische Heizgeräte nur in Ausnahmefällen.

10. Prüfen lassen

Lassen Sie Ihre Heizungsanlage regelmäßig vom Fachmann prüfen und neu einstellen. Das erhöht die Effizienz und spart Energie.

Wissenswertes - alles rund um Pellets

Heizsysteme – mehr Effizienz für alle Anlagen

Wer sich für den Austausch seiner Heizungsanlage entscheidet, hat die Qual der Wahl. Neben den klassischen so genannten fossilen Heiztechniken, bei denen die Wärme mit Kohle, Gas oder Heizöl erzeugt wird, haben regenerative Systeme erheblich an Marktanteilen zugelegt. Zu letzteren zählen im Allgemeinen Wärmepumpen, Pellet- oder Holzschnitzelheizungen oder Solarthermieanlagen. Vermehrt werden unterschiedliche Systeme verknüpft.

Im fossilen Bereich hat die Entwicklung in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht und Brennstoffen wie Erdöl zu besserem Ansehen verholfen. Heizölsorten mit niedrigem Schwefelanteil, besseren Verbrennungseigenschaften und Bio-Öle sowie moderne Brennwerttechnik haben die Energieeffizienz von Öl- und Gasheizungen beträchtlich erhöht und damit günstigere Umwelteigenschaften erreicht. Im Neubau ist der Heizungstyp nach wie vor Standard. Der Einbau im Altbau wird allerdings nur in Verbindung mit einer Solarthermieanlage durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert.

Es gibt nicht das eine, für alle Immobilien und Standorte passende Heizsystem. Immer gilt es ein ganzes Bündel von Faktoren bei der Planung einer neuen oder Sanierung einer älteren Anlage zu berücksichtigen. Daran ändert auch das zum 26. September für Öl- und Gasheizungen, Wärmepumpen, Warmwasserbereiter und -speicher eingeführte Energielabel nichts.

Es sagt nichts über die zu erwartenden Betriebskosten, die CO2-Einsparung oder den Primärenergiebedarf der Heizung aus, sondern unterscheidet vor allem zwischen verschiedenen Heizungs- und Brennstoffarten. Die Kennzeichnung eignet sich daher nur bedingt zum Vergleich verschiedener Wärmeerzeuger. In jedem Fall gilt: Kontaktieren Sie Ihren Heizungsfachmann und lassen sich von ihm vertieft und qualifiziert beraten.

Pelletheizungen – heimisches Holz im Ofen

Starke Steigerungsraten genießen in den vergangenen Jahren Holzheizungen, allen vor an die Pelletheizung. Wiewohl als System in den USA und Schweden bereits seit dreißig Jahren bekannt, erlebt das Heizen mit den kleinen Holzpresslingen in Deutschland erst seit der Jahrtausendwende seinen Durchbruch. Pellets werden aus nachwachsenden Rohstoffen zum größten Teil aus Abfällen der Holz verarbeitenden Industrie gewonnen.

Im Vergleich zu Öl und Gas ist der Energieeinsatz bei der Herstellung von Pellets mit 2,7 Prozent sehr niedrig. Bei ihrer Verbrennung geben sie nur soviel CO2 ab, wie das Holz während seines Wachstums aufgenommen hat. Das sorgt für eine gute Ökobilanz. Das Brennmaterial unterlag in den vergangenen Jahren keinen großen Preisschwankungen, was dem Verbraucher eine langfristigere Kalkulation ermöglicht. Die Mehrkosten, die der Einbau einer Pelletheizung gegenüber einer Gas- oder Ölheizung mit sich bringt, werden dadurch nach wenigen Jahren ausgeglichen.

Pelletheizungen werden für alle Ansprüche und Gebäudegrößen angeboten und sind im Altbau genauso gut zu installieren wie im Neubau. Die Palette reicht von Wohnraumbefeuerungen für Einfamilienhäuser bis zur Zentralheizung im Industriebau mit Leistungen von 4 kW bis über 500 kW.

Nicht zu vergessen die staatliche Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Mini-Blockheizkraftwerke – Strom und Wärme gemeinsam erzeugt

Für Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilen und sogar Einfamilienhäuser wurde in den vergangenen Jahren die Technik der Kraft-Wärme-Kopplung zunehmend interessant. Mini- oder Mikro-Blockheizkraftwerke liefern gleichzeitig Strom und Wärme und vermeiden damit gegenüber der getrennten Erzeugung die Verschwendung von Energie. Sie werden mit unterschiedlichen Brennstoffen wie Gas, Öl und Pellets oder über eine Brennstoffzelle betrieben. Mini- und Mikro-Blockheizkraftwerke werden über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ebenfalls öffentlich gefördert.

Wärmepumpen – System mit Zukunft

Zu den regenerativen Heizsystemen zählt ebenfalls die Wärmepumpe, wiewohl zu deren Betrieb Strom nötig ist. Sie wird ebenfalls mit öffentlichen Geldern gefördert. Das dahinter stehende Konzept des umgekehrten Kühlschrankprinzips ist überraschend alt, doch in Deutschland sind Wärmepumpen erst seit den neunziger Jahren bekannt. Seither hat sich vor allem im Bereich der Energieeffizienz sehr viel getan. Wärmepumpen werden zunehmend mit Photovoltaikanlagen kombiniert. Dadurch gewinnt man einen Teil des Betriebsstroms für die Pumpe umweltfreundlich selber und spart Stromkosten ein.

Solarthermie – in Kombination unschlagbar

Ein altbewährtes Konzept zur Wärmegewinnung durch Sonneneinstrahlung ist die Solarthermie. In unseren Breiten reicht das System nicht aus, eine Immobilien zu beheizen. Eine Solarthermieanlage lässt sicher allerdings ideal mit anderen Heiztechniken kombinieren und wird besonders effizient, wenn neben dem idealen Standort für die Anlage ein Pufferspeicher für überschüssige Energie vorhanden ist.